"Man muss Geduld haben

gegen das Ungelöste im Herzen und versuchen

die Fragen selbst lieb zu haben,

wie verschlossene Stuben und wie Bücher,

die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.


Es handelt sich darum, alles zu leben.

Wenn man die Fragen lebt, lebt man allmählich,

ohne es zu merken, eines fremden Tages

in die Antwort hinein


Reiner Maria Rilke

 


Psychotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Heilverfahren, für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Sie besteht gleichberechtigt neben anderen Heilverfahren, wie z.B. medizinische oder klinisch-psychologische Behandlung. Die Ausübung von Psychotherapie ist seit 1991 gesetzlich geregelt.

(Psychotherapiegesetz, BGBl 1990/361).



Gründe, eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten aufzusuchen:

Wenn einer der folgenden Sätze für Sie zutrifft:

  • Ich fühle mich krank oder habe Schmerzen, obwohl mich der Arzt für organisch gesund erklärt hat oder medizinische Befunde keine ausreichende Erklärung dafür bieten.
  • Seit längerer Zeit halte ich mich nur noch mit Aufputsch-, Beruhigungs- oder Schlafmitteln (Psychopharmaka) aufrecht.
  • Ohne ersichtlichen Grund bekomme ich rasende Herzklopfen und Angst, dass ich sterben muss. 
  • Ich habe Ängste, die mich belasten oder einschränken: z. B. vor dem Kontakt mit meinen Mitmenschen, vor Autoritäten, vor großen Plätzen, vor engen Räumen, vor Prüfungen.
  • Es plagen mich oft Gedanken, über die ich mit niemandem zu sprechen wage (Scham- und Schuldgefühle, Hassgefühle, Unzulänglichkeitsgefühle, das Gefühl, verfolgt oder fremdbestimmt zu werden,…).
  • Ich fühle mich antriebs- und lustlos, erschöpft oder ständig überfordert.
  • Ich bin oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.
  • Ich bin traurig und vereinsamt.
  • Ich befinde mich in einer belastenden Umbruchsituation (z. B. schwere Krankheit, Tod, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfälle,…), die schwer zu bewältigen ist.
  • Ich denke manchmal an Selbstmord.
  • Ich lebe in einer Beziehung, die mich sehr belastet.
  • Ich fühle mich durch meine Kinder dauerhaft überfordert.
  • Ich habe wiederkehrend große Probleme im Kontakt mit anderen Menschen (z. B. am Arbeitsplatz).
  • Ich bin süchtig - nach Alkohol, Drogen, Essen, Hunger, Liebe, Spielen.
  • Ich fühle mich innerlich gezwungen, ständig dasselbe zu denken oder zu tun (z. B. zwanghaftes Waschen, Zusperren, Grübeln,….), obwohl dies mein Leben sehr einengt. 
  • Ich sollte meine Fähigkeiten besser ausschöpfen und weiß nicht wie.
  • Ich komme mit meiner Sexualität nicht zurecht.
  • Ich habe Angst vor Entscheidungen, und das quält mich.


Quelle: Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie



Integrative Gestalttherapie

In der Integrativen Gestalttherapie verstehen wir aktuelle Probleme und Störungen im Zusammenhang mit früheren, nicht verarbeiteten Erfahrungen. Besondere Aufmerksamkeit legen wir dabei auf die Beziehung zwischen Therapeutin und Klientin, da wir in der therapeutischen Beziehung einen zentralen Wirkfaktor der Psychotherapie sehen.

Im geschützten Rahmen und in Begleitung der Psychotherapeutin können bisher noch nicht bewältigte Erfahrungen im "Hier und Jetzt"  bearbeitet, und  neue Bedeutungszusammenhänge gefunden werden.

Ich unterstützte Sie dabei, sich auszudrücken, im Gespräch, im Rollenspiel oder auch durch kreative Medien (z.B. Malen, Arbeit mit Gegenständen). Auch traumatherapeutische Methoden  (wie EMDR) integriere ich in meine Arbeit.


Weitere Informationen zur Interativen Gestalttherapie finden Sie unter  http://gestalttherapie.at, zur Traumatherapie unter http://www.zap-wien.at , zu EMDR unter www.emdr-institut.at.